Was ist Mediation?

Der zugrunde liegende Ansatz ist die allparteiliche Vermittlung bei Konflikten durch eine dritte Person. Oft gibt es bei Streitigkeiten zwischen Personen oder Gruppen dahinterliegende verdeckte Ursachen, meist auf zwischenmenschlicher Ebene. Der vordergründige „Zankapfel“ als Auslöser, kann ein Hinweis auf zumindest empfundene Unvereinbarkeit von Fühlen, Denken und Wollen der Konfliktparteien sein.

 

In der Mediation werden die wahren Hintergründe, Bedürfnisse und Interessen sichtbar gemacht. Statt der Schuldfrage  wird das Problem angeschaut und Lösungen in Selbstverantwortung der Parteien erarbeitet. Ziel ist es, dass alle Beteiligten als Gewinner auf der Sach- und vor allem der Gefühlsebene aus der Mediation gehen. Nicht immer kann das erreicht werden und es braucht manchmal zur Lösung ergänzende Prozesse anderer Verfahren. Später kann die Mediation gegebenenfalls fortgesetzt werden. 

 

Neben der Konfliktmediation im Allgemeinen versteht sich Mediation auch als juristische Methode. Sie ist nicht nur dem psychologischen Fach zuzuordnen, sondern auch eine  konkrete Alternative zu kostenintensiven Gerichtsverhandlungen.


Arbeitsfelder

  • Wirtschaft und öffentlicher Dienst (Personalkonflikte)
  • Familienkonflikte (Scheidung, Erbangelegenheiten, Unterhalt und Sorgerecht)
  • Nachbarschaftsstreit (Mietkonflikte, Sonstige)